Salvador Dalí

Ein exzentrischer, extrovertierter, surrealistischer Künstler. In seiner zeichnerischen Qualität kaum zu übertreffen. Für präzise Querdenker, die Andersartigkeit hoch schätzen.

Salvador Dalí - Alsace (Elsaß)
Alsace (Elsaß)

Original Farblithografie für die französische Eisenbahngesellschaft SNCF

1969, M/L 1229a, Auflage: 134/300, handsigniert

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Salvador Dalí - Aprikosenritter
Aprikosenritter

Original Radierung mit Kaltnadel auf Lithografie

1969/70 Aus: Flordali

M/L 347b, Auflage: 111/150, handsigniert

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Salvador Dalí - Damen der Renaissance
Damen der Renaissance

Kaltnadelradierung mit Pochoir

Exemplar auf Japan

WVZ ML 482, 1971

Plattenmaß: 39 x 57,5 cm

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Salvador Dalí - Der weiße Hengst
Der weiße Hengst

Kaltnadelradierung

WVZ ML 639, 1973

Papiermaß: 76 x 56 cm

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Salvador Dalí - Narzissmus telephonants inondis
Narzissmus telephonants inondis

Kaltnadelradierung auf Heliogravure

ML 549, 1972

Motivgröße: Plattenmaß 58,5 x 42 cm

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Salvador Dalí - Portrait Gretchen, aus der Faustserie
Portrait Gretchen, aus der Faustserie

Radierung mit Handkolorierung

ML 298, 1968/69

Motivgröße: 32 x 24 cm

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Salvador Dalí - Prunier Hatif
Prunier Hatif

Radierung

Größe: 75 cm x 55 cm

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Salvador Dalí - Vom Kosmos zerschmetterter Philosoph
Vom Kosmos zerschmetterter Philosoph

Original Kaltnadelradierung und Farblithografie

1974, M/L 642, Auflage: 107/195, handsigniert

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Künstler-Info

„Jeden Morgen, wenn ich erwache, erlebe ich die allergrößte Freude: nämlich Salvador Dalí zu sein“: An Selbstbewusstsein fehlte es dem wohl bekanntesten und exzentrischsten Vertreter des Surrealismus nicht. Schmelzende Uhren, Krücken und brennende Giraffen – Dalís Werke ziehen den Betrachter ein eine Welt des Unbewussten, des Traumes, des Fiebers und des Rausches, jegliche Logik ist außer Kraft gesetzt. Trotzdem kommt man von seinen Bildern kaum los, sie irritieren und faszinieren zugleich.

Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech, so der vollständige Name des Künstlers, wurde 1904 in Figueres in Katalonien als Sohn eines Notars geboren. Schon früh wurde sein künstlerisches Talent erkannt und gefördert, mit 10 Jahren wurde er vom Impressionisten Ramon Pichot unterrichtet. Nach dem Schulabschluss schickte ihn sein Vater 1922 zum Studium an die „Academia San Fernando“ für Malerei, Bildhauerei und Grafik in Madrid. Seine universitäre Karriere war allerdings schnell vorbei: Nachdem er zwischenzeitlich aufgrund politischer Äußerungen aus der Akademie ausgeschlossen wurde, musste er die Schule schließlich 1926 wegen ungebührlichen Verhaltens verlassen. Dalí war das egal: Seine Lehrer seien ohnehin nicht in der Lage, seine Arbeit angemessen zu beurteilen.

Wiesen Dalís Werke zunächst noch impressionistische Züge auf, zeigten sich schnell kubistische, pointillistische und futuristische Einflüsse. 1929 schloss sich der junge Spanier in Paris auf Anregung von Joan Miró der Gruppe der Surrealisten an. Dort traf er seine spätere Frau Gala, die seine Muse wurde, ihm die Familie ersetzte, seine Ausstellungen organisierte und Verkaufsgespräche als seine Managerin führte. Gala war es zu verdanken, dass Dalí finanziell zum erfolgreichsten Künstler seiner Zeit wurde. Um diese Zeit fand der Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner auch seinen persönlichen Stil, der ihn berühmt machen sollte.

Dalí verwarf sich schließlich mit der Surrealistengruppe. Während des Spanischen Bürgerkrieges reiste er durch Europa, den Zweiten Weltkrieg verbrachte er im Exil in den USA. Dort begann seine „klassische Zeit“, in der er Motive der großen klassischen Meister wie Raffael oder Ingres aufgriff. Zudem feierte er eine Reihe spektakulärer Ausstellungen, darunter eine große Retrospektive im Museum of Modern Art in New York.

1948 kehrten die Dalís wieder nach Spanien zurück, wo sich der Künstler vorwiegend religiösen und mythologischen Bildthemen zuwandte. Seine Einkünfte erlaubten ihm ein Leben im Luxus. Mit aufsehenerregenden Aktionen begann er mit zunehmendem Alter, sich selbst zu vermarkten, während seine Kunst in den Augen der Kritiker zunehmend banaler wurde. 1989 verstarb Dalí schließlich nach langer Krankheit.

Für die einen ein Genie und für die anderen ein Verrückter polarisierte Dalí zu Lebzeiten und tut es noch heute. Wer seine Bilder sieht, hasst oder liebt ihn, bleibt aber nie unentschieden. Seine Werke wie die „Zerrinnende Zeit“ oder „Die brennende Giraffe“ verhalfen ihm zu internationaler Berühmtheit. Heute erreichen sogar seine weniger bekannten Arbeiten unvorstellbare Summen bei Auktionen. Ein Teil seines künstlerischen Nachlasses findet sich sogar im Süßigkeitenregal: Ende der 1960er entwarf Dalí das Logo für den spanischen Lutscherhersteller Chupa Chups, das seitdem kaum verändert wurde.

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