Max Liebermann

„Natürlich ist Korrektheit eine schöne Sache, aber sie ist nicht das Wesen der Kunst“: Dieses Zitat ist bezeichnend für die Werke des deutschen Künstlers Max Liebermann, einem der bedeutendsten Vertreter des Impressionismus.

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Max Liebermann - Die Verlobungsumarmung
Die Verlobungsumarmung

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Max Liebermann - Hilarie singend am Flügel
Hilarie singend am Flügel

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Max Liebermann - Judenstraße in Amsterdam
Judenstraße in Amsterdam

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Max Liebermann - Rindermarkt
Rindermarkt

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„Natürlich ist Korrektheit eine schöne Sache, aber sie ist nicht das Wesen der Kunst“: Dieses Zitat ist bezeichnend für die Werke des deutschen Künstlers Max Liebermann, einem der bedeutendsten Vertreter des Impressionismus. Mit seinen Figurengruppen, lichterfüllten Stränden und Szenarien bürgerlicher Freiheit, Lebenslust und Kultur prägte er die Kunstrichtung in Deutschland wesentlich und überzeugt noch heute Menschen weltweit mit der lichten Farbigkeit und dem schwungvollen Farbauftrag seiner Werke. Sein Schaffen hat zudem einen Symbolcharakter: Sie steht für den Übergang von der Kunst des 19. Jahrhunderts hin zur Klassischen Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Geboren wurde Max Martin Liebermann, wie der Maler und Grafiker mit vollem Namen heißt, am 20. Juli 1847 als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Textilfabrikanten in Berlin. Seine Eltern waren von der künstlerischen Neigung ihres Sohnes nicht begeistert und förderten sein Talent nur verhalten. Trotzdem erhielt er schon in jungen Jahren Malunterricht bei den Künstlern Eduard Holbein und Carl Steffeck. Nach dem Abitur nahm Liebermann zunächst ein Studium der Chemie auf, von dem er bereits nach kurzer Zeit exmatrikuliert wurde. Nach intensiven Konflikten erlaubten ihm seine Eltern schließlich, an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar zu studieren. Dort wurde er zu einem begeisterten Schüler des belgischen Historienmalers Ferdinand Pauwels, der Liebermann mit den Werken Rembrandts vertraut machte, die den frühen Stil des Künstlers prägen sollten.

1873 entschloss sich Liebermann, der in seinen Augen rückständigen und verstaubten Kunstszene in Deutschland den Rücken zu kehren und nach Paris zu ziehen. Dort viel es ihm schwer, Kontakte zu französischen Malern zu knüpfen, weswegen er kurz darauf erstmals einen Sommer in Barbizon verbrachte. Die dort ansässige Gruppe französischer Landschaftsmaler war prägend für die Entwicklung des Impressionismus und auch Liebermann ließ sich von den lichtdurchfluteten Werken beeinflussen und zu einer Abkehr von der altmodischen und schweren Malerei bewegen. In dieser Zeit besuchte Liebermann zudem häufig die Niederlande, was zu einer wesentlichen Prägung durch die altniederländische Kunst führte.

Nach fünf Jahren im Ausland zog es Liebermann schließlich zurück nach Deutschland, zuerst 1978 nach München und dann 1884 in seine Heimatstadt Berlin. Dort wurde er in den Verein Berliner Künstler aufgenommen. Nachdem seine Tochter geboren wurde, wurde es eine Zeit lang still um Liebermann, bis er 1889 in die Jury der anlässlich der Hundertjahrfeier der Französischen Revolution in Paris stattfindende Weltausstellung berufen wurde. Die Weltausstellung rückte Liebermann endgültig ins Licht der Öffentlichkeit, war aber auch mit Kontroversen verbunden.

1897 wurde Liebermann zum Professor der Königlichen Akademie der Künste in Berlin ernannt, ein Jahr später gründete er mit anderen Künstlern die Vereinigung der XI, die sich zum Fundament der Berliner Secession avancierte. Diese Künstlergruppe verstand sich als Gegenpol zum bis dahin dominierenden akademischen Kunstbetrieb und nimmt eine herausragende Bedeutung im deutschen Impressionismus ein. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Slevogt bildete Liebermann das Dreigestirn der Kunstrichtung in Deutschland. Zu dieser Zeit wandelten sich Motive und Malstils des Künstlers: Seine Palette hellte sich auf, seine Farben wurden leuchtender und er wendete sich den Motiven des bürgerlichen Strand- und Freizeitvergnügens zu.

Im Jahr 1920 wurde Liebermann zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste ernannt, 1927 wurde er Ehrenbürger der Stadt Berlin. Als die Nationalsozialisten 1933 begannen, die deutsche Kunstwelt gleichzuschalten, gab er seine Präsidentschaft an der Preußischen Akademie der Künste auf und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. 1935 starb er in seinem Haus am Pariser Platz in Berlin. Heute werden seine Werke in der ganzen Welt ausgestellt, unter anderem in seinem ehemaligen Sommerhaus am Wannsee, das seit 2006 als Museum zugänglich ist.

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